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Broschüre regt Austausch zwischen Suchthilfe und Altenhilfe an

Wie können Mitarbeitende suchtkranke ältere Menschen so gut wie möglich begleiten und behandeln? Diese Frage beschäftigt heute viele Fachkräfte täglich, in der Altenhilfe und der Suchthilfe gleichermaßen. Dennoch wird der riskante oder abhängige Konsum von Alkohol, Tabak oder Medikamenten in nicht wenigen Einrichtungen als Randthema behandelt. Dabei können die Folgen, beispielsweise von übermäßigem Alkoholkonsum, schwerwiegend sein: Von erhöhter Sturzgefahr und abnehmenden geistigen Fähigkeiten, bis hin zu Organschädigungen und einer Wirkungsverzerrung von Medikamenten.

Um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind sowohl die Suchthilfe als auch die Altenhilfe auf sensibilisierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende angewiesen. Und mehr als das: Zwischen beiden Arbeitsfeldern ist ein Austausch notwendig. Die Fachbereiche müssen nicht einfach nur voneinander wissen; sie müssen voneinander lernen, betonen Expertinnen und Experten  des Gesamtverbandes für Suchthilfe. ein Fachverband der Diakonie Deutschland (GVS) und des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege (DEVAP).

Mit einer Broschüre wird nun insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Altenhilfe angeregt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aspekt der Teilhabe. Die Handlungsorientierung steht jetzt als Download zur Verfügung unter http://www.sucht.org/aktuelles

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Buchcover

Heribert Prantl: Was ein Einzelner vermag. Süddeutsche Zeitung Edition (München) 2016. 240 Seiten. ISBN 978-3-86497-352-9.
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