Claudia Warning wechselt vom kirchlichen Entwicklungsdienst in das BMZ

Claudia Warning, Vorstand Internationale Programme von Brot für die Welt im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE), ist von Bundesminister Gerd Müller als Abteilungsleiterin ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation (BMZ) berufen worden.

Die promovierte Geografin und Honorarprofessorin am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erhält dafür Glückwünsche aus dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE). Die Präsidentin von Brot und die Welt Cornelia Füllkrug-Weitzel würdigte Warning als "extrem erfahrene Person":  "Claudia Warning hat die Förderpolitik von Evangelischem Entwicklungsdienst und Brot für die Welt in den letzten dreizehn Jahren maßgeblich mit geprägt. Mit großer Umsicht, Geschick und Erfolg hat sie die internationale Programmarbeit der beiden im Jahr 2012 fusionierten Werke Evangelischer Entwicklungsdienst und Brot für die Welt zusammengeführt".

Claudia Warning habe in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag geleistet, um die Bedeutung der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft bewusst zu machen und zu stärken, so auch Markus Dröge, Aufsichtsratsvorsitzender des EWDE. Dabei sei die Einbindung kirchlicher Akteure in eine gemeinsame globale Verantwortung ein zentrales Thema. 

Im Zusammenhang mit ihrer Vorstandsposition war Claudia Warning außerdem Geschäftsführerin der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE) und der Dienste in Übersee gGmbH sowie Vorstandsvorsitzende des Ökumenischen Studienwerkes. Zudem
vertritt sie Brot für die Welt in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt (GEPA).

Bis zu einer Nachfolgeregelung wird der Vorstandsbereich im EWDE kommissarisch von Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel übernommen.

 


Quelle: Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 26. April 2018